Über mich
Geboren im Herzen Sibiriens, trage ich seit meiner Kindheit eine tiefe Verbindung zur Natur und zu den unsichtbaren Kräften, die alles Leben durchdringen. Diese Verbindung begleitet mich bis heute – sie öffnet meine Sinne für das Wirken der Natur, auch dort, wo es dem Auge verborgen bleibt.
Auf meinem Weg hatte und habe ich das große Glück von mehreren Meistern zu lernen, deren Wissen in lebendigen Linien weitergegeben wird.
Einen entscheidenden Abschnitt meines Weges verdanke ich meiner Maestra, unter deren Leitung ich in die Feuerlehre eingeführt wurde – die Arbeit mit dem Element, das reinigt, transformiert und erneuert. Dieses Feuer bildet das Herz meiner Praxis: es steht für Präsenz, Klarheit und die Kraft, dass Gleichgewicht wiederherzustellen.
Zum selben Zeitabschnitt vertiefe ich seit Jahren meine Ausbildung bei meinem Maestro Taita Isaias, einem Major der Kichwa-Tradition aus dem kolumbianischen Amazonasgebiet.
Unter seiner Führung wurde ich schrittweise in die Mysterien des Lebens, der Natur und der heilenden Kräfte eines Curanderos eingeweiht. Bis heute begleite ich meinen Maestro in zahlreichen Zeremonien – ein fortlaufender Weg des Lernens, des Verfeinerns und des Dienens.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Arbeit ist die Kraft des Klangs und des Gebets. Beide wirken als Brücke zwischen der sichtbaren und der unsichtbaren Welt – Klang bewegt, Gebet richtet aus. So entsteht ein Raum, in dem durch klare Intention und Konzentration, Transformation geschehen kann.
Mit Hausgeist gebe ich dem Wissen, dass ich durch meine Lehrer empfangen darf, einen Raum in unserer Zeit – achtsam und respektvoll.
Im alten deutschen Sprachgebrauch bezeichnete der Hausgeist den Schutzgeist oder guten Hüter eines Hauses – eine stille, wohlwollende Präsenz, die wacht, ordnet und schützt. In diesem Sinn verstehe ich mein Wirken: als Einladung, die Lebendigkeit und Klarheit eines Ortes zu erneuern und Harmonie zwischen Mensch und Raum wiederherzustellen.